Über uns

Die Arbeiterwohlfahrt wurde nach dem ersten Weltkrieg von der SPD-Reichtagsabgeordneten Marie Juchacz am 13. Dezember 1919 gegründet.

 

Die Not der Jahre nach dem ersten Weltkrieg, mit den vielen Kriegsversehrten, Witwen und Waisenkindern erforderte, um der Massenverelendung entgegen zu wirken, Selbsthilfe und praktische Solidarität von freiwilligen bzw. ehrenamtlichen Helfern.

 

Diese Idee und das Bestreben eine moderne Wohlfahrtspflege zu verwirklichen, führte bereits in den zwanziger Jahren zu einer Vielzahl von Diensten und Einrichtungen, wie Nähstube, Mittagstische, Werkstätten, Beratungsstellen und vieles mehr.

 

Zwar wurde die Arbeitwohlfahrt, wie andere Einrichtungen, verbände und Parteien auch, in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 verboten. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand die Arbeiterwohlfahrt in Hannover im Jahre 1946 wieder, als parteipolitisch und konfessionell unabhängige und selbstständige Organisation.

Somit konnten unzählige Ortsvereine ihre Arbeit wieder aufnehmen und sich um Evakuierte Flüchtlinge und Heimatvertriebene, Heimkehrer, ältere und einsame Menschen kümmern; aber auch junge Menschen, die Heimat und Eltern verloren hatten, waren darunter.

 

Heute ist die Arbeiterwohlfahrt, in weit größerem Maße als früher, zukunftsorientierte Trägerin sozialer Aufgaben und Dienstleistungen.